02.03.2016

Wenn der kleine Nils mal Klartext reden will ...

Symbolbild - Bitte nicht ernstnehmen!
Da war doch gestern die große Elefantenrunde für Baden-Württemberg. 
Ja, genau, die Runde, an der sich unsere Landesgrößen, nachdem sie als "Schönwetterdemokraten" bezeichnet wurden, dann trotz der Teilnahme der AfD doch noch beteiligt haben. 

Und dann ist doch der kleine Nils, nein nicht der da sondern jener, aufgestanden, hat ganz feste mit dem Füßchen aufgestampft und hat dem AfD-Mann mal was ganz arg Freches ins Gesicht gesagt:

"Anständige Leute wählen keine Rassisten. Ende der Durchsage."
(Zitiert nach SPIEGEL online)

Vordergründig klare, aber genaugenommen ziemlich dumme Worte: Gemeint war nämlich Meuthen, der bekanntlich die feste Überzeugung vertritt, daß er selber gar kein Rassist ist. Der kann sich also schonmal gar nicht getroffen fühlen.  
Und dazu hat unser kleiner Nils gleich auch noch knappe 15% seines baden-württembergischen Wahlvolks, dessen Minister er ja immer noch ist, beschimpft und herabgewürdigt. Sowas rächt sich. 

Ein dummer Spruch und gleich zweimal in die Hose gegangen. Tolle Leistung! Soviel Effizienz kenne ich von dem Herrn sonst gar nicht. Ach, hätte er nur mal gesagt 

"Anständige Leute lassen sich nicht von Rassisten wählen"

dann hätte er immerhin Meuthen in die moralische Schmuddelecke gestellt, in der dieser Saubermann Meuthen ganz bewußt kräftig am Fischen ist.

Aber so klare Worte kommen halt nicht über die Lippen des kleinen Nils von der Schönwetterdemokratischen Partei Deutschlands, die sich doch so gerne auf Willy Brandt beruft.

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