23.11.2016

Die Demonstrationen gehen weiter!

Nein, nein, die Künzelsauer lassen sich nicht einlullen. Auch nicht dadurch, daß die STIMME das Thema Krankenhaus nicht mehr so richtig zu verfolgen scheint. Es entsteht der Eindruck, daß unter tatkräftiger Mithilfe der Zeitung wieder Ruhe einkehren soll ... denn Ruhe ist die erste Bürgerpflicht und die Politiker wollen doch immer nur das Beste.



Noch nicht einmal der offene Brief des Stadtrats wurde erwähnt!
Eine Redaktion, die das heißeste politische Thema der letzten Jahre einfach ignoriert, die hat ihren Beruf verfehlt! Oder aber da steckt Kalkül dahinter. 

Aber das mit der Ruhe will nicht klappen: Denn jeden Mittwoch kommen weitere Rechercheergebnisse der Bürgerinitiative auf den Tisch, die immer deutlicher zeigen, daß die Bürger schlichtweg belogen werden. Nein, die Redner sagen das natürlich nicht so, sie bringen nur immer weitere Fakten auf den Tisch, zB
- daß die Planungen für das HK allen politischen Vorgaben der Krankenhausentwicklung widersprechen
- daß die Finanzierung des Neubaus ganz und gar nicht gesichert ist
- daß die Begründung zB für die Abwanderung der Stroke-Unit ganz und gar an den Haaren herbeigezogen ist. 
- und und und ... 

Nahezu alle Argumente, die vom Landrat in die ... naja, Diskussion kann man es nicht wirklich nennen ... eingebracht werden, erweisen sich letztendlich als hanebüchene Luftnummern - da kann man sich nur als belogen fühlen. 
Belogen vom Landrat Dr.Neth. Denn er ist es, der die "Fakten" in die Öffentlichkeit brachte. Auch wenn ihm die "Fakten" von einem Dr.Toth aufbereitet werden mögen - der Landrat ist es, der sie in der Öffentlichkeit verkündet und die "Fakten" dazu verwendet, die Schließung als "alternativlos" darzustellen und der die "Fakten" als Druckmittel gegen den Kreisrat verwendet.
Und für so naiv, daß er dem Dr.Toth blindlings alles glaubt, darf man ihn nicht halten: denn schließlich ist er ein gestandener Politiker, der es immerhin geschafft hat, in ein hohes Amt gewählt zu werden - das schafft man nicht, wenn man gänzlich naiv ist. 

Welches Kalkül steckt hinter den Äußerungen des Landrats?
  
Ich habe ja nichts dagegen, den Dr.Toth seines Amts zu entheben (wie es auf der Demonstration gefordert wurde), wirklich nicht. Aber die Handlungen und Aussagen des Landrats gehören ebenfalls auf den Prüfstand, zumindest auf den demokratischen. 
So eine Amtszeit dauert glücklicherweise nicht ewig.  

http://matthiasausk.blogspot.de/search/label/Krankenhaus

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