31.01.2015

Neue Beliebigkeit im Kunstverein

Die Eröffnungsrede war keine Rede sondern ein Gespräch, das zwei Künstler über die Kunst des einen führten. Wobei der andere dem einen suggestive Fragen stellte, die meist nur einen, des Fragestellers eben, Zugang zur Antwort zuließen.

Künstler (erklärend), Publikum (staundend), Werk (hängend)  und hinten rechts die Vergänglichkeit

Die Bilder sollen jedem einen anderen Zugang ermöglichen, kam anfangs noch heraus. Pure Beliebigkeit also - das kann man natürlich seit Goethe und seinem "Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen" niemandem mehr als große Neuigkeit verkaufen. 

Daß ein gewisses Maß an Humor in den Bildern sei, konnte man so oder so verstehen - daß aber der Humor den Existentialismus bricht, das halten wir mal fest. 

Wichtig war noch die Frage nach den großen und den kleinen Bildern. Die großen Bilder seien ja sein Metier, meinte der Künstler, aber da der Ausstellungsraum so klein sei, habe er kleine Bilder erzeugen müssen, extra für diese Ausstellung. Aber große Bilder verziehen mehr, sie seien gnädiger ... gut zu wissen, dann ist das wohl so.

Der Kaiser hatte nur ganz wenige Kleider an ... wir schalten also zurück zum existentiell Wesentlichen: 
 
Eine Figur bearbeitet den Raum. Die Handlungen sind banal, aber nicht eindeutig.

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