20.10.2016

"gegen Toth und für das Leben"

Das war das Schlagwort der gestrigen vierten Demonstration vor dem Krankenhaus:
„Viele können viel bewegen, gegen Toth und für das Leben“

 

Auch der Herr Bürgermeister, der nach seinem Auftritt in der Vorwoche und seinem "offenen Brief" möglicherweise eingesehen hat, welches Unheil sein persönliches (Abstimm)verhalten über die Stadt bringen wird, war dabei: Jetzt plötzlich nicht mehr als Vertreter der verantwortlichen Verwaltungsgremien sondern offenbar als Privatmann.
Der Wind von letzter Woche war wohl scharf und kalt (dabei sei die Stimmung doch so "aufgeheizt" gewesen ...) und so hat er sein Mäntelchen in diesen Wind gehängt. Seis drum, kaputtmachen kann er jetzt auch nicht mehr viel. Das hat er bereits durch sein Mitschwimmen mit der schweigenden Mehrheit (anderswo nennt man das "Stimmvieh") zur Genüge getan.

Mehr und mehr zum Thema wird der Geschäftsführer der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, Dr. Andor Toth: 


(Hier sei anzumerken, daß in der STIMME das kleine g in gGmbH gerne vergessen wird - der wahrscheinliche Kernpunkt der Auseinandersetzung!):   

Immerhin hat es der Geschäftsführer der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, Dr. Andor Toth, geschafft, ein erfolgreiches Krankenhaus innerhalb weniger Jahre zu einem Verlustbringer herabzuwirtschaften. 
Genauso hat er es nach übereinstimmenden Aussagen vieler Beteiligter geschafft, ein motiviertes Team kaputtzumachen.
Es wurden (unbestätigte, aber auch nicht wirklich angezweifelte) Vorwürfe laut, daß Patienten in Künzelsau sogar abgewiesen wurden und es kam die Frage auf, ob dies bewußt von Seiten der Geschäftsleitung so angeordnet oder zumindest ... sagen wir: mit Wohlwollen geduldet ist.

Die wichtigen Fragen, die jetzt von Dr.Toth zu beantworten wären, sind:

  •  Wie kann es sein, daß ein effizient wirtschaftendes und in der Region wegen seiner medizinischen Kompetenz hochgeschätztes Krankenhaus unter der Führung eines erfahrenen Krankenhausgeschäftsführers derart herabgewirtschaftet wurde?
  •  Kann es sein, daß der "gemeinnützigen"GmbH (denn dafür steht das kleine g) bewußt Mittel entzogen wurden, die dann in der GmbH des Kooperationspartners aufgeschlagen sind?
  •  Wurden dem Hohenlohekreis auf diese Weise gezielt Gelder entzogen und anderswohin umgeleitet?
  •  Wird und wurde das Krankenhaus in Künzelsau durch diverse Maßnahmen, auch personeller Art, ganz gezielt schlecht gemacht - und in der Öffentlichkeit gezielt sogar noch schlechter dargestellt?
Man kann sich nicht vorstellen, daß ein Geschäftsführer gegebenenfalls an derartigen Machenschaften unbeteiligt sein sollte!
In der freien Wirtschaft schließt der Aufsichtsrat in solchen Fällen übrigens nicht den Betrieb sondern feuert den verantwortlichen Geschäftsführer. Aber hochkant!

Auf eine Beantwortung dieser Fragen werden wir bei der eher nach innen gerichteten Kommunikationsstruktur des Dr.Toth wohl lange warten ... es hat nämlich den Anschein, als hätte Dr.Toth Glück:
Scheint er doch ganz persönlicher Protegée des Landrats Dr.Neth zu sein, der in Personalunion zufällig auch der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Hohenloher Krankenhaus gGmbH ist.
 

Na, dann kann ja gar nichts mehr schief gehen.
Außer natürlich ... die Rolle des Aufsichtsrats und seines Vorsitzenden würde irgendwann einmal beleuchtet, vor allem im Hinblick auf die Frage, ob den Bürgern des Hohenlohekreises durch die Art der Krankenhausbewirtschaftung Gelder entzogen wurden!

Nur für den Fall, daß wir uns nicht mehr sehen, wünsche ich Herrn Dr.Toth für seine persönliche und berufliche Zukunft bereits jetzt alles Gute. 


(PS: Dran denken: Nächste Woche soll eine Bürgerinititative gegründet werden - näheres folgt) 

Die vorherigen Beiträge zum Thema: 
https://matthiasausk.blogspot.de/search/label/Krankenhaus

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