13.11.2016

Telefonica / o2 / blau.de / simyo zum Sonntach

Da sagen doch alle, und auch ich, es gäbe gar keinen Service mehr bei Telefonica! Das muß ich nun zurücknehmen, denn ich habe doch glatt auf eine mail  vom 18.08.2016 gleich am 26.10.2016 (immerhin beidesmal 2016) eine Antwort bekommen. Wer sagts denn, die leben noch! 

Man schreibt mir unter anderem: 
Schade, dass Sie Ihre Handynummer zu einem neuen Anbieter mitnehmen 
wollen. 
Ich finde das gar nicht schade, schließlich habe ich diese Nummer bereits seit Zeiten, da gab es Telefonica in Deutschland noch gar nicht.

Bitte teilen Sie uns mit, ob der Wechsel vorzeitig oder zum Vertragsende 
erfolgen soll. 
Lieber heute als morgen, liebe Leute, aber nicht unter Zahlung irgendwelcher "Kulanzgebühren". Da habe ich dann zurückgeschrieben: 
Sehr geehrter Herr [Der Name ist mir bekannt],

gerne dürfen Sie mir ein Angebot zur vorzeitigen Vertragsauflösung zusenden.

Ich habe durchaus ein Interesse, mich von Ihrem Unternehmen, das mir derart viel Unzufriedenheit gebracht hat, frühestmöglich zu lösen.
Ich pflege meine Verträge zu erfüllen, insofern habe ich mich bisher damit abgefunden, bis Anfang nächsten Jahres mit Ihrem Unternehmen verbunden zu sein.
Mit dem Quasi-Komplett-Entfall eines Kundenservice durch Ihr Unternehmen habe ich zumindest das Empfinden, daß Sie das mit dem Einhalten von Verträgen anders sehen, denn der gute Service war damals der Grund, zu eplus und später base und simyo zu wechseln.
Diese Grundlage ist de facto entfallen. Daß Sie mehr als 2 Monate brauchen, um meine mail zu bantworten und dann das Kernanliegen, ich zitiere:
"Sie dürfen mir aber gerne das Angebot machen, daß ich frühzeitig den bestehenden Vertrag (ohne irgendwelche weiteren Kosten außer den monatlichen Gesprächskosten bis zum vorgezogenen Vertragsende, versteht sich) verlassen darf" nicht einmal erwähnen, dürfte ein gutes Indiz für den Entfall des Service sein.
De jure mag das vielleicht anders gesehen werden, aber wie gesagt: Ich rede von meinem Empfinden. 

De jure habe ich auch Bedenken, Ihr Schreiben schon als Bestätigung meines zitierten Vorschlags zu sehen.

Ich gehe davon aus, daß Ihr Angebot mindestens ungefähr wie folgt aussehen sollte, damit ich es annehme:

- wir lösen den Vertrag der Einfachkeit halber zum Ende eines Laufzeitmonats auf, das müßte dann glaube ich jeweils zum 22. sein.
- ich bezahle selbstverständlich alle Grund- und Gesprächsgebühren bis dahin, sowie ggf die im ursprünglichen simyo-Vertrag genannte Summe für die Rufnummernmitnahme. Ob das tatsächlich 24,95€ sind, habe ich in meinem simyo-Vertrag noch nicht nachgesehen, die Größenordnung ist aber wohl üblich.
- ich bezahle die nichtgenutzten Monate nicht
- ich bezahle keine Sondergebühren für Vertragsauflösung.

Ich denke, wenn man vom 22.11. ausgeht (dann sollte Ihr Angebot allerdings spätestens am 31.10. bei mir eingehen, da ich ja einen neuen Anbieter suchen muß und der neue Anbieter ja auch noch das ein oder andere tun muss. Geht es späte rein, könnte ich möglicherweise erst einen Monat später wechseln.), würde Sie dieses Angebot etwas über 60€ an Einnahmeausfall kosten abzüglich ersparter Aufwendungen, versteht sich. Ich bin fest davon überzeugt, daß Sie mir der Einfachkeit halber ein solches Angebot wie oben skizziert machen dürfen: ein geringer Schaden dafür, daß Ihr Unternehmen es geschafft hat, einen Kunden, der seinem Anbieter JAHRZEHNTE(!) treu war und seine Zahlungen pünktlich und vollständig geleistet hat, zu vergraulen. Das ist schließlich auch eine Leistung ...

Wie gesagt: Sie senden mir bitte ein Angebot - ich prüfe das dann und nehme es gegebenenfalls schriftlich an. 
Antwort bis heute Fehlanzeige, die wird wohl irgendwann nach Vertragsende kommen ...

Ach ja, telefonica ... 


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