22.03.2017

FAKE-NEWS in der Krankenhaussdebatte

Offenbar gibt es "interessierte Kreise", die die BI "Wir sind HK" und deren Vertreter in den Dreck ziehen wollen. 


Wie sonst ist es zu erklären, daß zum Beispiel vor einiger Zeit die Stimme das Wort "Bilanzbetrug" erwähnte, das vom Podium gesagt worden sei. Die im letzten Beitrag angesprochenen Rechercheure scheinen aber kräftig an der Arbeit zu sein, denn inzwischen hat sich offenbar Ralf Reichert bei Dr.Eckle entschuldigt - zu Recht, denn dieses Wort wurde damals nicht gesagt.

Wie sonst ist es zu erklären, daß plötzlich ein doch recht abwertender Ausdruck über den Herrn Landrat im Raum steht? Der ebenfalls nicht vom Podium gesagt wurde.

Irgendjemand verbreitet hier Unwahrheiten, die dann in der Öffentlichkeit plötzlich unwidersprochen im Raum stehen.  
Genau so gehen FAKE-NEWS, so produziert man alternative Fakten.

Sehr merkwürdig, das Ganze ... irgendjemandem scheinen die Bürger und die BI doch so kräftig an den politischen Karren zu fahren, daß dieser irgendjemand zu derart unterirdischen Mitteln greift und er jeglichen Sachbezug verläßt. Jetzt kommt plötzlich die Emotion nicht mehr aus "dem Volk" sondern ganz offenbar aus dem Umfeld der "politischen Kaste". Ganz klar, hier sollen die BI und ihre Repräsentanten und damit auch alle engagierten Bürger bewußt diskreditiert werden, ein anderes Bild kann gar nicht aufkommen.

Und dann gibt es da noch gewisse Kreisräte, die sich über öffentliches politisches Engagement der Bürger auch noch öffentlich echauffieren ... unfaßbar sowas, da fehlen einem die Worte! 
Wer glauben denn jene Kreisräte zu sein, daß sie nicht mehr merken, für wen sie eigentlich arbeiten? Wessen Vertreter sie sein sollen? Und letztendlich: Wer sie eigentlich gewählt hat? 
Ich glaube, da haben einige Personen die Bodenhaftung verloren und ein Selbstverständnis von Person und Amt entwickelt, das mit dem Sinn und Zweck ihres demokratischen Amtes nur noch wenig zu tun hat - das merk ich mir und irgendwann ist wieder eine Wahl. 

Dabei wäre es doch so einfach .... die Kreisräte könnten ja kommen und uns unbedarften Menschen, die wir so wenig von der schwierigen Materie verstehen, ein wenig erklären, warum ihre Entscheidungen gut waren und wie das Zukunftskonzept für die wohnortnahe medizinische Versorgung im Hohenlohekreis aussieht. Wir wären doch alle sehr froh, irgendwann einmal das Zukunftskonzept von Landrat und Kreistag zu erfahren - aber der Verdacht liegt nahe, daß es gar keines gibt, schließlich werden immer wieder neue Berater für teures Geld verpflichtet (so schwierig ist wohl die Materie, daß ein Berater allein gar nicht reicht) ...


Daß "unser" Landrat Dr.Neth mit den einfachen Bürgern keinen intensiven Kontakt pflegen möchte (er pflegt dafür lieber intensiven Austausch mit immer denselben Honoratioren, wie man der Presse regelmäßig entnehmen kann), hat man inzwischen begriffen und man erwartet von ihm auch nichts anderes mehr (soweit ist es gekommen, daß man in ihn keinerlei Hoffnung mehr setzt) - daß aber bisher von Kreis- und Landesgrünen sowie Kreis- und Landeschristdemokraten in der Krankenhausdiskussion außer beredtem Schweigen so gut wie nichts zu hören ist, das ist schon bezeichnend. Vor der Wahl waren sie überall präsent - jetzt sind sie abgetaucht. Sie werden schon ihre Gründe haben.

Wie sich aufrichtig enttäuschte Menschen anhören, zeigte sich heute, als Arnulf von Eyb, der CDU-Landtagsabgeordnete, bei der zufälligen Nennung seines Namens spontan ausgebuht wurde. 

Unsere Politiker sollten die politischen Stilmittel wirklich einmal überdenken.

Anderswo würde jetzt mit einem "SAD!" geschlossen, hier endets wie fast immer mit einem optimistischen

Venceremos

PS: Am Mittwoch, 29.3. ist die letzte Demonstration vor einer kurzen Osterpause - da sollten wir nochmal in großer Zahl vertreten sein.

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